Montag, 7. September 2009

Mord ist mein Geschäft, Liebling

Eigentlich wollte ich mich dem neuen Genre der ‚deutschen Komödie‘ entziehen, aber der Zufall arangierte für mich ein Treffen. Ich war negativ voreingenommen, weil ich es allen beteiligten (inklusive Nora Tschirner, die ich ja eigentlich sehr mag) übel nehme, dass irgendwann ein zweiter Teil von Keinohrhasen rauskommen soll (manchmal ist weniger eben doch mehr…!)
Der DVD-Player konfrontierte mich also mit meinen Vorurteilen- und ich muss sagen, ich war zu hart. Natürlich traf ich auf alle üblichen Verdächtigen dieser Sorte von Film, aber sie machten ihre Arbeit gut. Vor allem Rick Kavanian überzeugt als absoluter Traummann (einmal abgesehen von der Tatsache, dass er Menschen sehr elegant für Geld umbringt). Christian Tramizt kann den bayrischen Akzent leider nicht lassen und Frau Tschirner spielt jetzt keine all zu andere Rolle als in Keinohrhasen, aber sie sind eben lustig.
Der Film hat ein bisschen was von ‚Mr. & Mrs. Smith‘ (seltsamerweise vor allem musikalisch), James Bond, einem Italo- Western (als Beweis hierfür: Bud Spencer) und schlecht gemachtem Mafia- Spektakel. Dazu noch die schon obligatorische Prise Romantik und fertig.
Es fällt mir wirklich nichts anderes ein, als diesen Film für gemütlich-heiteres Beisammensein zu empfehlen!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen