Freitag, 11. Februar 2011

Hereafter

Ein französisches Paar im Urlaub. Er will noch schlafen, sie (Cécile de France) geht Geschenke kaufen. Auf dem Marktbricht weiter entfernt ein Tumult aus... und dann ist eine riesige Welle zu sehen, wie sie sich mit hoher Geschwindigkeit ihren Weg über die Insel bahnt. Die Menschen werden wie Laub im Wind von der Tsunami weggeschpült. Die Frau versucht noch ein kleines Mädchen zu retten...
London, zwei Jungen, eineiige Zwillinge, leben mit ihrer Suchtkranken Mutter zusammen. Die Fürsorge klingelt, schnell bringen die Kinder alles so in Ordnung, dass heile Welt herrscht. Ein wenig später schickt die Mutter einen der beiden Jungen raus um etwas von einem Bekannten zu holen. Er wird von einer Gruppe älterer Jungen gejagt und rennt auf die Straße in der Hoffnung fliehen zu können, nur sieht er den Laster nicht.
San Francisco, George (Matt Damon)besucht einen Kochkurs, sein Bruder redet zu Hause auf ihn ein seinen alten Beruf wieder aufzunehmen nachdem er in der Fabrik gekündigt wurde. George hat als Medium gearbeitet. Wenn er Menschen berührt kann er in Kontakt mit verstorbenen Angehörigen treten und Nachrichten übermitteln. Mit den Reaktionen zurecht zu kommen ist eine andere Sache.
Ein Medium, eine Frau mit Nahtod- Erlebnis und ein Junge auf der Suche nach einer Seele, die nicht näher sein könnte. Ein Film über das Leben nach dem Tod oder was immer uns erwarten könnte. Ein seltsames Thema für Regisseur Clint Eastwood (Million Dollar Baby, Gran Torino), der sonst immer sehr feinfühlig und nah Missstände portraitiert. Er verbindet mehrere reale Katastrophe, die wirklich geschehen sind nahezu spielerisch miteinander, doch dazwischen hat der Film so seine Längen. Die Kamera klebt am Gesicht Matt Damons, der ein wenig unbeholfen wirkt und die Handlung will und will nicht voranschreiten. Die Bilder sind wunderschön und ganz nah am Menschen, doch der Plot ist gwöhnungsbedürftig. Ein sehr ruhiger Film.


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